Die begleitete betriebliche Ausbildung (bbA) richtet sich an junge Menschen, die Hilfe und Unterstützung auf ihrem Weg durch die Ausbildung benötigen. Ziel der bbA ist es, junge Menschen mit Beeinträchtigung durch Förder- und Unterstützungsmaßnahmen zu begleiten, um so den Erfolg der Ausbildung und einen Übergang in ein Arbeitsverhältnis zu sichern.
Die Ausbildung findet im Betrieb statt. Während der Ausbildung steht Auszubildenden und Betrieben eine Begleitperson zur Seite. Sie hilft den Teilnehmenden bei der Eingewöhnung in Betrieb und Berufsschule und unterstützt sie bei auftretenden Problemen. Bei Bedarf wird ein betriebliches Jobcoaching in den ersten Arbeitswochen im Unternehmen angeboten.
Die Begleitung erfolgt über die gesamte Dauer der Ausbildungszeit und die anschließende Integration in ein Beschäftigungsverhältnis. Bei Bedarf können zusätzlich 3 bis 6 Monate zur Vorbereitung der betrieblichen Ausbildung genutzt werden.
Berufsvorbereitung
Die Berufsvorbereitung (Modul 1) beginnt 3 bis 6 Monate vor Ausbildungsbeginn und umfasst:
- Suche nach einem passenden Ausbildungsberuf bzw. Abklärung der Berufswahlentscheidung
- Suche nach einem Ausbildungsplatz
- Unterstützung im Bewerbungsverfahren
- Beratung der Betriebe zu Fördermöglichkeiten
Ausbildungsbegleitung
Die Ausbildungsbegleitung (Modul 2) beginnt mit Einstieg in die Ausbildung. Diese beinhaltet:
Wöchentlich stattfindende Treffen mit Stütz- und Förderunterricht
- Sozialpädagogische Begleitung
- Psychologische Betreuung bei Bedarf
- Betriebliches Jobcoaching bei Bedarf in den ersten Ausbildungswochen
- Regelmäßige Kontakte zum Ausbildungsbetrieb und zur Berufsschule
- Begleitung nach Ausbildungsende in ein Arbeitsverhältnis